Versicherung für Krankheit

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Entlastung bei der gesetzlichen Lohnfortzahlungspflicht

Ein kranker Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin nach einer Geburt erhalten trotz Fehlen am Arbeitsplatz für eine gewisse Zeit den Lohn. So schreibt es das Gesetz vor. Ihr Unternehmen kann diese Pflicht, Krankentaggeld zu zahlen, mit der Krankenlohnausfallversicherung ablösen.

KOLLEKTIVE KRANKENLOHNAUSFALL-VERSICHERUNG

Indem Sie kranken Mitarbeitenden für einen bestimmte Zeit Krankentaggeld zahlen, erfüllen Sie die gesetzliche Lohn­fort­zahlungs­pflicht. Dies gilt auch für angestellte Mütter nach einer Geburt. Eine kollektive Krankentaggeldversicherung zur Entlastung Ihres Unternehmens ist freiwillig. Nicht aber, wenn Ihr Unternehmen einem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) untersteht, der die Versicherung vorschreibt.

Die kollektive Kranken­tag­geld­ver­si­che­rung deckt mindestens 80% des Lohns

  • Ihre Lohnzahlungspflicht haben Sie erfüllt, wenn die Kranken­lohn­aus­fall­ver­si­che­rung mindestens 80% des Lohns abdeckt und Sie mindestens 50% der Prämie bezahlen
  • Die Dauer der Lohnfortzahlungspflicht hängt davon ab, wie lange der Mitarbeitende bereits im Unternehmen arbeitet. Nach der sogenannten Berner Skala erhält ein Mitarbeitender im ersten Jahr 21 Tage lang Krankentaggeld, nach über 14 Jahren im Unternehmen 150 Tage lang

Gut zu wissen:

  • Prämien vom Lohn abziehen:
    Die Prämien für die kollektive Kranken­tag­geld­ver­si­che­rung können Sie zu 50% den Arbeitnehmenden weiterverrechnen
  • Mitarbeitende der EU
    Beschäftigen Sie Mitarbeitende, die in einem EU-Staat wohnen und einer weiteren selbständigen und/oder unselbständigen Beschäftigung ausserhalb der Schweiz nachgehen, müssen Sie die Vorschriften über die Personenfreizügigkeit berücksichtigen